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Ziele und Aktivitäten

AISR-logo  Das Ziel der « Académie Internationale des Sciences Religieuses » ist es, in der Theologie hinsichtlich essentieller Fragen im interdisziplinären Sinne (vor allem in den Human- und Religionswissenschaften) eine Bilanz zu ziehen. Dies geschieht vorrangig interkonfessionnell und international auf universitärem Niveau und mittels einer freien sowie anspruchsvollen Forschung, in der die Ergebnisse auf der Ebene einer kritischen und intellektuell fruchtbaren Debatte ausgetauscht werden. Dazu gehört ein Umfeld, das Wert darauf legt, den persönlichen und herzlichen Kontakt zwischen den Forschern zu pflegen. Die Ausrichtung von regelmäßigen (z.Zt. jährlich stattfindenden) Kolloquien ist das dafür bevorzugte Mittel. Diese website möchte dies in ihrer Weise weiterführen, aber auch eine Chance sein, die in diesen Debatten entwickelten Ideen weiter zu vermitteln.

  Die AISR wurde 1964 durch den Dominikaner P. Stanisax Dockx gegründet. Er war als Experte für den melkitischen (griechisch-katholischen) Patriarchen Maximos IV. Teilnehmer des Vatikanum II. Diese Tätigkeit machte ihn besonders sensibel für die ökumenische Dimension des Christentums. Unter den Konzilsexperten begegnete er den Wünschen der Theologen, innerhalb der Theologie eine offene Forschung zu etablieren. Das konstituierende Symposium fand 1964 im alten Dominikanerkonvent in Konstanz statt und hatte die bischöfliche Kollegialität zum Thema. Seitdem gab es jährlich weitere Kolloquien, alle gefolgt von einer Publikation.
  Die „L'Académie Internationale des Sciences Religieuses“ ist neben der „L'Académie Internationale de Philosophie des Sciences“ eine der beiden Sparten des durch den Theologen, Physiker und Mathematiker P. Dockx im Jahr 1944 gegründeten „Institut International des Sciences Théoriques“. Ihm war es u.a. ein Anliegen, die essentiellen Probleme der Wissenschaften mit den besten Experten aller akademischer, nationaler, sprachlicher und weltanschaulicher Facetten zusammen zu diskutieren.
 
   Die Akademie ist vollkommen unabhängig von Verbindlichkeiten jeglicher Art. Die Finanzierung wurde anfangs durch ein bedeutendes Vermächtnis der Familie Dockx gesichert. Die Assoziation erhält weder öffentliche noch institutionelle Unterstützung.  Es ist das Vermögen des „Institut International des Sciences Théoriques“ (PIIST), das jährlich beiden Akademien eine Unterstützung für ihre geplanten Aktivitäten gewährt. Sie entscheiden hinsichtlich des Inhalts in völliger Autonomie in den Mitgliederversammlungen, die jeweils während des Kolloquiums stattfinden. Die Mitglieder (unmittelbar oder mittelbar von anderen Mitgliedern dem Akademischen Rat vorgeschlagen) werden (auf Lebenszeit) durch die Hauptversammlungen und durch die Präsentation beim Akademischen Rat gewählt. Die Mitglieder zahlen keinen Beitrag. Die Teilnahme an den Kolloquien sowie die entsprechende Logiskosten sind für Mitglieder frei (sie zahlen nur ihre Reisekosten). Ein gemeinsames Sekretariat erledigt die Verwaltungsangelegenheiten beider Akademien.
 

 

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