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Ziele und Aktivitäten

 

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Das Ziel der „Académie Internationale de Philosophie des Sciences“ besteht darin, in interdisziplinärer Weise essentielle Fragen der Wissenschaftstheorie innerhalb aller Facetten nationaler, sprachlicher, institutioneller und philosophisch unterschiedlicher Art im Geiste einer freien und anspruchsvollen Forschung zu bearbeiten, und die Ergebnisse in kritische und intellektuell fruchtbare Debatten einzubringen. Dies geschieht in einem Umfeld, das Wert darauf legt, den persönlichen und herzlichen Kontakt zwischen den Forschern zu pflegen. Die Ausrichtung von regelmäßigen (z.Zt. jährlich stattfindenden) Kolloquien ist das dafür bevorzugte Mittel. Diese website möchte diesen Kontakt in ihrer Weise weiterführen, aber auch eine Chance bieten, die in diesen Debatten entwickelten Ideen zu weiter vermitteln.
 
Die AIPS wurde 1947 durch den belgischen Dominikaner P. Stanislas Dockx, sowohl Philosoph und Theologe, als auch Physiker und Mathematiker, gegründet, um die Synthese und Erkenntniskritik zu ermöglichen. Seit 1945 pflegte er den persönlichen Kontakt mit den großen Gestalten seiner Zeit (Bernays, Beth, Born, Bridgman, Brouwer, Carnap, Church, Curry, de Broglie, Destouches, Einstein, Frank, Frechet, Gonseth, Heisenberg, Kleene, Kotarbinski, Pauli, Piaget, Polya, Popper, Sierpinski, Schrödinger, Whittaker, Wiener, Yukawa etc.), die ihn in seinem Anliegen ermutigten, ein internationales Institut für theoretische Wissenschaften zu begründen (von dem das AIPS einer der beiden Sparten geworden ist). Einige von ihnen waren breit, als Gründungsmitglieder zur Verfügung zu stehen. 1949 wurde das erste konstituierende Kolloquium im Palais des Académies in Brüssel abgehalten. Seitdem gab es ungefähr 60 Kolloquien, die (seit 1961 jährlich) ausgerichtet wurden. Sie fanden an unterschiedlichen universitären Einrichtungen in der Welt statt und können jedes Mal eine Publikation vorweisen.
 
Die „Académie Internationale de Philosophie des Sciences“ ist neben der „Académie Internationale des Sciences Religieuses“ eine der beiden Sparten des „Institut International des Sciences Théoriques“, das P. Dockx als Theologe und Ökumeniker im Jahr 1944 gegründet hat. Dabei war es ihm unter anderem ein Anliegen, auf der Grundlage der essentiellen Probleme in der Theologie, die besten Fachleute aller Facetten konfessioneller, nationaler, sprachlicher und akademischer Art im Geist einer freien Forschung zusammenzuführen. Zuweilen wurden die Kolloquien von beiden Akademien gemeinsam ausgerichtet.
 
Die Akademie ist vollkommen unabhängig von Verbindlichkeiten jeglicher Art. Die Finanzierung wurde anfangs durch ein bedeutendes Vermächtnis der Familie Dockx gesichert. Die Assoziation erhält weder öffentliche noch institutionelle Unterstützung.  Es ist das Vermögen des „Institut International des Sciences Théoriques“(PIIST), das jährlich beiden Akademien eine Unterstützung für ihre geplanten Aktivitäten gewährt. Sie entscheiden hinsichtlich des Inhalts in völliger Autonomie in den Mitgliederversammlungen, die jeweils während des Kolloquiums stattfinden. Die Mitglieder (unmittelbar oder mittelbar von anderen Mitgliedern dem Akademischen Rat vorgeschlagen) werden (auf Lebenszeit) durch die Hauptversammlungen und durch die Präsentation beim Akademischen Rat gewählt. Die Mitglieder zahlen keinen Beitrag. Die Teilnahme an den Kolloquien sowie die entsprechende Logiskosten sind für Mitglieder frei (sie zahlen nur ihre Reisekosten). Ein gemeinsames Sekretariat erledigt die Verwaltungsangelegenheiten beider Akademien.
 

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